PC vs MAC

27.11.2008

pimp.gif Vor 10 Jahren war jeder Computer grau - vor 7 Jahren musste alles leuchten, blinken, fluoreszieren oder was auch immer. Vor ca. 6 Jahren setzte die Firma Shuttle noch eins drauf, die Barebones oder XPCs. Mittlerweile sind die Teile sehr beliebt und fast jeder renomierte Hersteller hat einige im Sortiment.

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Ich habe mich damals für das SK41G entschieden, ein System auf Athlon XP Basis. Natürlich musste auch mein Standardsystem daran glauben: neben einer anderen Frontblende, habe ich das I.C.E. Lüftergitter entfernt, den Standardlüfter gegen einen Noiseblocker S2 mit Vibrationsabnehmern ersetzt, das SilentX 250 Watt Netzteil eingebaut, den LG GSA-4120B DVD-Brenner gestealth.

Das Innenleben bestand aus 2×512MB original Samsung RAM, 2×160GB HDDs von Samsung und der sehr seltenen Tyan Tachyon 9600pro Grafikkarte (damals die einzige 9600pro mit variabler Lüftersteuerung und Hardware Monitoring!). Mein Athlon XP 1700+ (original 1466MHz) lief unterdessen mit realen 2002MHz - ja es war so ein relativ seltenes beschnittenes Modell ;-)

Anfang 2006 habe ich mich nun von meinem Cube getrennt und ihn in gute Hände gegeben. Mein neuer PC war damals kein kein XPC mehr - es war ein Professional PC von Siemens: Esprimo P5600 - der erste Esprimo mit Athlon 64 X2 CPU.

Natürlich musste ich mir den Esprimo erstmal von der Stange kaufen - habe ihn mit Minimalaustattung gekauft und dann richtig aufgerüstet (HIS IceQ II X850 XT Pro, WinFast PVR2000, Plextor 750A DVD-DL Brenner usw). Trotzdem war er, für das System und die Komponenten, extrem leise! Ein sehr schöner PC …

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Mittlerweile besitze seit Ende 2007 ein 15,4“ MacBook Pro und einen MacMini … Windows nutze ich nur noch mit VMware Fusion oder via BootCamp und auf Arbeit :-)

Der Umstieg viel mir als Windows Crack nicht leicht - Tastenkürzel, das @ Zeichen und der „\“ … vieles mache ich mit Windows noch lieber als mit dem Mac. Dank meiner Linux Debian Erfahrungen fühle ich mich auch auf dem Terminal unter Mac heimisch und Visor (Quake Shell für Mac) ist dermaßen cool. Doch lieb gewonnene Gewohnheiten und Denkweisen muss man als Umsteiger aufgeben und sich einfach nur dem „Machen/Abeiten/Spaß“ hingeben.

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Bei Windows denkt man zu sehr an das System und was ein Treiberupdate oder diese oder jene Software (z.B. Virus) dem System tun könnte - beim Mac ist das egal. Einfach Mails schreiben, Surfen, Musik bearbeiten und alles ohne Sorgen! Backup läuft dank TimeMachine perfekt, Software deinstallieren ist ein Kinderspiel und was zur Hölle ist eine Registry?

Mal ehrlich, iPod und iPhone lassen sich doch wirklich nur mit einem Mac optimal bedienen und nutzen … klar dass ich diese „Spielereien“ auch habe ;-)

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